Veröffentlicht in November 2011

Probe mit Jolente De Maeyer

Heute um 19:30 findet unsere erste Orchesterprobe mit Jolente De Mayer statt. Ich freue mich sehr darauf, diese schöne, junge Geigerin live Beethoven spielen zu hören und darüber hinaus persönlich kennen zu lernen.

Die 1984 in Brüssel geborene Jolente, begann mit vier Jahren Geige und Klavier zu spielen. Mit 14 Jahren wurde sie an der “Yehudi Menuhin School” in England aufgenommen. Sie studierte außerdem am “Royal College of Music” in London, sowie an der “Hochschule für Musik Hanns Eisler” in Berlin. 2008 wird sie am “Queen Elizabeth College of Music” aufgenommen, um ihr Spielen in der Klasse von Augustin Dumay zu perfektionieren. Jolente begann im Alter von sechs Jahren an nationalen und internationalen Wettbewerben teilzunehmen. So wurde sie 1990 die bislang jüngste Gewinnerin des flämischen “Jong Tenuto” Preises. Später gewann sie den ersten Preis beim “Charles de Bériot Wettbewerb” in Brüssel. Sie war außerdem Preisträgerin bei mehreren internationalen Wettbewerben, wie dem “Cardona International Wettbewerb” in Portugal, dem “International Violin Wettbewerb Liana Issakadze” in Russland (2004), sowie dem “British International Violin Wettbewerb” in London (2005).

Jolente spielte als Solist mit Orchestern wie dem “Symphonieorchester Yehudi Menuhin”, dem “Flämischen Radio-Orchester”, der “Flämischen Philharmonie”, dem “St. Petersburg State Academic Symphony Orchestra” und dem “Norfolk Symphony Orchestra”. In Belgien hat sie in Konzertsälen wie dem “Bozar”, der “Elizabeth Hall”, oder dem “Roma” konzertiert. Neben Auftritten auf nationalen Festivals, wie dem “Festival von Flandern”, hatte sie viele internationale Auftritte. So zum Beispiel in Frankreich, Russland, Portugal, Kroatien, Deutschland, den Niederlanden, Spanien, der Schweiz und England, wo sie unter anderem in der “Royal Albert Hall”, der “Queen Elizabeth Hall”, den “Fairfield Halls” und der “Wigmore Hall” spielte.

Jolente gründete 2007 ein Duo mit dem Pianisten Nicholas Kende und wurde darüber hinaus Teil des Ensembles “Frescamente”. Zur Fianzierung erhielt sie ein Stipendium von InBev-Baillet Latour.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: peeters-schrijvers.com

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Per Anhalter mit einem Herz aus Gold!

Es folgt eines meiner Lieblingslieder, dass mich an eines meiner Lieblingsbücher erinnert: “Heart of Gold” von Neil Young. Das dazugehörige Buch ist natürlich der “Hitchhiker’s Guide to the Galaxy”. Darin wird ein Raumschiff beschrieben, das den Namen “Herz aus Gold” trägt.

“Die ‘Herz aus Gold’ ist ein riesiges Raumschiff hundertfünfzig Meter lang wie ein glatter Turnschuh geformt schneeweiß und zum Verrücktwerden schön. In seinem Herzen lag unsichtbar ein kleines goldenes Kästchen das die raffinierteste Erfindung enthielt die je gemacht wurde eine Erfindung die dieses Raumschiff zu etwas Einzigartigem in der Geschichte der Galaxis machte eine Erfindung die dem Raumschiff seinen Namen gab – ‘Herz aus Gold’.” (Douglas Adams)

Die ‘Herz aus Gold’ wird als erstes Raumschiff des Universums mit unendlichem Unwahrscheinlichkeitsdrive angetrieben. Damit macht es ältere Antriebssysteme überflüssig. Bei seiner feierlichen Enthüllung wurde es von der Romanfigur Zaphod Beeblebrox gestohlen. Der Antrieb der Herz aus Gold wird durch einen unendlichen Unwahrscheinlichkeitsgenerator realisiert. Dieser Generator lässt extrem unwahrscheinliche Ereignisse wahr werden, was die Grundlage für äußerst unterhaltsame, unerwartete Storywendungen liefert. Als Antrieb genutzt muss man nur die Wahrscheinlichkeit ausrechnen mit der man am Zielort landet und diese in den Generator eingeben. Das Unwahrscheinlichkeitsfeld bringt natürlich auch Nachteile mit sich. So geschehen allerlei unwahrscheinliche Dinge, die weniger im Sinne der Passagiere sind. Da die Berechnung der entsprechenden Wahrscheinlichkeiten nicht gerade trivial ist, wurde der Unwahrscheinlichkeitsdrive später durch die Bistromathik ersetzt.” (www.uni-protokolle.de)

Jü, mit dem schönen Blog Querfeld, hat mich auf die Idee gebracht hier als Alternative auch die wunderbare Johnny Cash Version von “Heart of Gold” hinzuzufügen. Danke!

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Rock’n'Roll gegen Neonazis!

Udo Lindenberg organisiert am 2.12.2011 in Jena die Rock’n'Roll Arena für eine Bunte Republik und richtet sich damit gegen rechtsextremistische Gewalt. Das kostenlose Konzert beginnt um 16:00 Uhr. Mit dabei sind u.a. Peter Maffay, Silly und Julia Neigel.

Foto: Udo Lindenberg

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Peanuts und Musik #5

Der großartige Kürbis (“Great Pumpkin”) ist ein fiktiver Charakter in der Comic-Reihe der Peanuts. Es handelt sich dabei um ein Halloween-Pendant zu Weihnachtsmann und Osterhase. Linus van Pelt ist so ziemlich der einzige Charakter, der hartnäckig auf dessen Existenz beharrt. Jedes Jahr aufs Neue, sitzt er im Kürbisfeld und wartet auf die Ankunft der lang ersehnten Phantasiegestalt. Auch die alljährliche Demütigung und Enttäuschung beim Nicht-Erscheinen des Angekündigten, lässt ihn die Hoffnung nicht aufgeben. So versucht er lange Zeit weiter, sein Umfeld von dessen Existenz zu überzeugen. Leider ohne großen Erfolg. Schließlich kommt auch Linus zu dem Schluss: “There are three things I have learned never to discuss with people: religion, politics, and the Great Pumpkin.” Auf Charlie Browns Bitte doch endlich mit dem Glauben abzuschließen, antwortet er: Das mache ich, wenn du aufhörst an den Genossen mit dem roten Anzug und dem weißen Bart, der ho, ho, ho ruft zu glauben.

The Great Pumpkin Waltz!

Die bisherigen Artikel der Reihe “Peanuts und Musik”:

Peanuts und Musik #1

Peanuts und Musik #2

Peanuts und Musik #3

Peanuts und Musik #4

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Silvester mit Igudesman & Joo!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Erie Times-News ShowCase

Das Flugticket von Hamburg nach Wien ist gebucht. Es folgt die Suche nach einem Hotel. Noten und ein Video mit Tanzanleitung wurden mir bereits, von den Organisatoren des “Igudesman & Joo Silvesterkonzertes”, zugesendet. Das Ziel des Abends: Ein Weltrekord mit 100 tanzenden Geigern, Werbung für 50 Jahre UNICEF Austria und eine Menge Spaß. Schon morgen bekomme ich den endgültigen Vertrag zugesendet.

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Musikzitat #3 – Victor Hugo

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.” (Victor Hugo)

Foto: iloveindia.com

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Musiktip: ZAZ

Die reizende junge Frau, mit dem Künstlernamen Zaz wird häufig mit der berühmten Legende Edith Piaf, dem sogenannten “Spatz von Paris“ verglichen. Denn auch sie hat, genau wie die große Chansonsängerin, jahrelang in den Gassen von Montmartre ihr „Baguette“ mit Straßenmusik verdient. Wie das große, unvergessliche, ältere Pendant, besitzt Zaz eine besondere, etwas rauhe, interessante und angenehme Stimme. Ihr Stil ist trotz der genannten Parallelen jedoch unabhängig und individuell. Zaz erzählt schöne Geschichten, experimentiert mit Lyrik und umschreibt überaus glaubhaft und erfrischend ihre Liebe zum Leben. Sie konzertierte bereits in Nordafrika, Sibirien und vielen weiteren Orten, gewann den Talentwettbewerb „Réservoir Generation” und erreichte mit ihrem in Kanada und Frankreich aufgenommenem Album den ersten Platz der französischen Albumcharts. Vor ein paar Monaten konnte ich sie live bei einem Konzert in Hamburg erleben, auf dem sie mit ihrer sympathischen und tollen Band wirklich jedem Einzelnen der erstaunlich bunten Menge an Besuchern, einen wunderbaren Abend bescherte.

Es folgen das bekannteste (“je veux”) und eines der schönsten Lieder (“les passants”) der erfrischend sympathischen Musikerin.

Je veux!

Donnez moi une suite au Ritz, je n’en veux pas!
Des bijoux de chez CHANEL, je n’en veux pas!
Donnez moi une limousine, j’en ferais quoi?
Offrez moi du personnel, j’en ferais quoi?
Un manoir a Neufchatel, ce n’est pas pour moi.
Offrez moi la Tour Eiffel, j’en ferais quoi?

Refrain:
Je Veux d’l'amour, d’la joie, de la bonne humeur, ce n’est pas votre argent qui f’ra mon bonheur, moi j’veux crever la main sur le coeur. Allons ensemble, découvrir ma liberté, oubliez donc tous vos clichés, bienvenue dans ma réalité.

J’en ai marre de vos bonnes manières, c’est trop pour moi!
Moi je mange avec les mains et j’suis comme ça!
J’parle fort et je suis franche, excusez moi!
Finie l’hypocrisie moi j’me casse de là!
J’en ai marre des langues de bois!
Regardez moi, toute manière j’vous en veux pas et j’suis comme ça

AUF DEUTSCH:

Gebt mir eine Suite im “Ritz”, ich will sie nicht!
Gebt mir Schmuck von Chanel, ich will ihn nicht.
Gebt mir eine Limousine, was soll ich damit?
Stellt Personal für mich ein, was soll ich damit?
Eine Villa in Neuchâtel ist nichts für mich.
Schenkt mir den Eiffelturm, was soll ich damit?

Ich will Liebe, Freude und gute Laune, es ist nicht euer Geld, das mich glücklich macht. Ich, ich will mit der Hand auf meinem Herzen sterben. Lass uns gemeinsam meine Freiheit entdecken, vergesst all eure Klischees, Willkommen in meiner Realität!

Ich habe genug von euren guten Manieren,
sie sind zu viel für mich.
Ich, ich esse mit den Händen und so bin ich.
Ich rede laut und ich bin offenherzig, entschuldigt mich.

Beendet die Scheinheiligkeit, ich gehe daran kaputt,
ich habe genug von den hohlen Phrasen.
Schaut mich an, trotzdem gebe ich euch nicht die Schuld, und so bin ich.

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Experiment: Denken Sie rechts oder links?

Ein kurzes spannendes Experiment: Drehts sich die “verrückte Tänzerin für Sie nach rechts oder nach links?

Drehts sie sich im Uhrzeigersinn, lässt sich daraus schließen, dass der Schwerpunkt Ihres Denkens auf der rechten Gehirnhälfte liegt. Hier lässt sich auch der Großteil der Musikverarbeitung einordnen. Sehen Sie die Tänzerin als “gegen den Uhrezeigersinn drehend” dann liegt Ihr kognitiver Fokus auf der linken Gehirnhälfte. Es ist übrigens auch möglich zwischen den Drehrichtungen zu wechseln. Dafür hilft es, sich mit geschlossenen Augen vorzustellen sie würde sich in die andere Richtung drehen. Zur Klärung und Bestätigung:

AN DER ANIMATION VERÄNDERT SICH NICHTS AUßER IHRER SICHTWEISE!

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Freddie Mercury und Montserrat Caballé

Zu seinem 20ten Todestag soll auch hier an den sensationellen Musiker und außergewöhnlichen Künstler Freddie Mercury erinnert werden. Es folgt ein von ihm komponiertes Lied, das er am 8. Oktober 1988 zur Ankunft der Olympischen Flagge aus Seoul in Barcelona, zusammen mit der Opernsängerin Montserrat Caballé performte.

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Adam Sandlers Thanksgiving Song!

Der auch als “Happy Thanksgiving!” bekannte Song über den heutigen Feiertag wurde von Adam Sandler, Ian Maxtone-Graham and Robert Smigel geschrieben. Aufgeführt wurde er erstmals am 21.11.1992, im Rahmen einer “Saturday Night Live” Show. Die Aufnahme von Sandlers bekanntester Interpretation des Songs wurde am 25.07.1993 in Kalifornien festgehalten. Über den kulturellen Wert des Stückes mag man streiten. Auf jeden Fall werden viele Anspielungen auf typische amerikanische Sachen gemacht.

Foto: southeastvirginia.blogspot.com

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