Veröffentlicht in Februar 2012

artoporta.com

 

Hier ein wenig Werbung für das Künstler-Netzwerk “Artoporta”. Ich lasse die Schaffenden einfach selber sprechen:

“Wir sind ein Start-up aus Berlin, das mit Artoporta einen Ort ins Leben gerufen hat, an dem sich Musiker und darstellende Künstler vereinen, vorstellen und vernetzen können. Artoporta ist ein professionelles Netzwerk, das die Arbeit von Künstlern unterstützen und erleichtern soll: Es können Jobs und Projekte angeboten und gefunden werden, das eigene Schaffen präsentiert und der Kontakt mit möglichen Projektpartnern und Fans auf- und ausgebaut werden.”

Ich zumindest werde mir die Plattform, sobald ich ein wenig mehr Zeit habe, genauer anschauen…

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Galeria Zachęta – Rafał Milach “7 Pokoi”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 24.02 besuchte ich eine aufregende Ausstellungseröffnung. Rafał Milach zeigte in der Galeria Zechęta zum ersten Mal die Bilder seiner Reihe “7 Pokoi”, was übersetzt “7 Räume” bedeutet. Darin veranschaulicht er die Geschichten von Russen, die – noch in der Sowjetunion geboren – ihr Erwachsenenleben in der Ära Putin verbringen. Es handelt sich um ganz normale Leute, um deren Freunde und Familien, sowie um die Welt in der sie heute leben. In Milachs Fotos findet sich weder Extremismus noch Sensationalismus. Der Fotograf liefert vielmehr einen ehrlichen und realistischen Einblick in das echte Leben verschiedener moderner individualistischer Charaktere.

Das Publikum der Eröffnung war auffallend jung. Frisch, gestylt und interessiert erschien die Warschauer Szene scheinbar vollzählig, um sich die Bilder des jungen beeindruckenden Fotografen anzusehen. Die Ausstellung war voll, die Stimmung gut und das Kunstwerk äußerst gelungen. Ich hatte ein kurzes Gespräch mit dem spannenden Künstler, dem man zu einem solch gelungenen Auftakt nur gratulieren konnte. Im Juni kommt die Ausstellung nach Berlin, wo sie mit Sicherheit einen ebenso großen Erfolg verzeichen wird.

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Galeria Milano – Ausstellungseröffnung

“CUDOTWÓRCA I JEGO PIĘCIU KOLEGÓW” hieß die Ausstellung zu deren Eröffnung am Dienstag, den 21.02.2012 geladen wurde. Durch die Botschaft bekam auch ich eine Einladung, sodass ich mich nach der Arbeit auf den Weg zum Rondo Waszyngtona 2a (gleich neben dem Stadion) machte, um Werke der Künstler Ryszard Grzyb, Paweł Kowalewski, Jarosław Modzelewski, Włodzimierz Pawlak, Marek Sobczyk und Ryszard Woźniak zu begutachten. Die Galerie war sehr klein und es wurden nur sehr wenige Bilder ausgestellt. Doch insgesamt konnte man der Veranstaltung einen gewissen Charme nicht absprechen.

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Johnny Cash – Man in Black

Heute wäre Johnny Cash 80 Jahre alt geworden. Zu Ehren dieses grandiosen Musikers folgt hier eines seiner schönsten Lieder: Man in Black.

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Die polnische Nationalhymne – Mazurek Dąbrowskiego

Die Nationalhymne der Republik Polen ist nach dem polnischen General und Nationalhelden Jan Hendryk Dąbrowski benannt und heißt deshalb “Mazurek Dąbrowskiego”. Obwohl die fröhliche Melodie des Liedes eine hoffnungsvolle, scheinbar positive Kraft ausstrahlt, ist der Text der Hymne äußerst ernsthaft und stellenweise sehr ergreifend.

Solange wir leben ist Polen nicht verloren. Was uns fremde Übermacht nahm holen wir uns mit dem Säbel zurück. Marsch, Marsch Dabrowski, aus dem italienischen Land nach Polen. Unter deiner Führung vereinen wir uns mit der Nation. Wir werden Weichsel und Warthe durchschreiten, wir werden Polen sein! Bonaparte gab uns vor, wie wir zu siegen haben. Wie Czarniecki bis nach Posen nach der schwedischen Besetzung – zur Rettung des Vaterlands kehren wir über das Meer zurück. Da spricht schon ein Vater verweint zu seiner Basia: “Höre nur, die Unseren schlagen bereits die Kesselpauken.”

Mazurek Dabrowskiego

Jeszcze Polska nie zginęła,
Kiedy my żyjemy.
Co nam obca przemoc wzięła,
Szablą odbierzemy.
 
Marsz, marsz, Dąbrowski,
Z ziemi włoskiej do Polski,
Za twoim przewodem
Złączym się z narodem.
 
Przejdziem Wisłę, przejdziem Wartę,
Będziem Polakami,
Dał nam przykład Bonaparte,
Jak zwyciężać mamy.
Jak Czarniecki do Poznania
Po szwedzkim zaborze,
Dla ojczyzny ratowania
Wrócim się przez morze.
 
Już tam ojciec do swej Basi
Mówi zapłakany:
“Słuchaj jeno, pono nasi
Biją w tarabany.“
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Deutsche Botschaft Warschau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Genau vor einer Woche startete ich die Reise von Hamburg, über Berlin nach Warschau. Den Samstag Abend verbrachte ich mit meinem Bruder und ein paar wunderbaren Freunden in Berlin Friedrichshain, um dann am nächsten Morgen etwas übermüdet den Berlin-Warszawa Express in die polnische Hauptstadt zu nehmen. Dort angekommen bezog ich eine schöne 1-Zimmer Wohnung im Süden der Stadt. Der Sonntag Abend war der Erholung, sowie dem Auspacken und Einrichten gewidmet, denn bereits am nächsten Tag galt es mein Praktikum an der Deutschen Botschaft Warschau anzutreten. Zuerst wurde ich im Haus herumgeführt und vorgestellt. Danach unterhielt ich mich mit meiner Chefin über die Pläne für die nächsten Wochen. Als Teil der Kulturabteilung bin ich hauptsächlich für die Vorbereitungen zur EM 2012 zuständig. Gerne werde ich in den nächsten Wochen, im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten, vom jeweils neusten Stand der Entwicklungen berichten.

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Musikzitat #16 – John Lennon

Musik gehört allen. Nur die Plattenfirmen denken, dass man sie besitzen kann.

(John Lennon)

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Ein neuer Spatz von Paris…

Diese Dame hat mich auch verzaubert. Genau wie Edith Piaf, die früher auf den Straßen von Montmartre ihr Geld mit Gesang und Unterhaltung verdiente, tut es diese Dame heutzutage. Und genau wie die “Piaf”, deren Name übersetzt “der Spatz” bedeutet, zieht sie die Menschen an wie ein Magnet. Ob beim Bonbon verteilen an die Kinder oder einfach nur singend und pfeifend – dieses pariser Urgestein ist einen Blick wert!

Straßenmusiker in Lille

In meiner Zeit in Gent bin ich, wie eigentlich immer, recht viel gereist. Unter anderem hatte ich mich eines Abends auf einen 16-Stunden Trip nach Lille gemacht. Dort schaute ich mir nach Ankunft eine Händel-Oper an, ging dann zum Übernachten in ein Hostel, um am nächsten Morgen vor meiner Abreise noch ein wenig die Stadt zu erkunden. Ein Freund von mir, der lange in Lille wohnte, hatte mir ein paar Tips gegeben – darunter der “Marché de Wazemme”. Auf besagtem Markt hielt ich mich mehrere Stunden auf. Beim schlendern von Stand zu Stand entdeckte ich eine musizierende Vater-Sohn Kombination, die ich unbedingt aufnehmen wollte, um damit die morgendliche Stimmung der aufregenden kleinen Stadt Lille festzuhalten.

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