Letztens stellte ich die Plakatreihe “Sinne flutend” vor. Dem folgen nun weitere schöne Bilder von den Philharmonikern Hamburg. Weniger sinnlich aber dafür umso dynamischer präsentieren sich die Musiker auf folgenden Fotos.
Letztens stellte ich die Plakatreihe “Sinne flutend” vor. Dem folgen nun weitere schöne Bilder von den Philharmonikern Hamburg. Weniger sinnlich aber dafür umso dynamischer präsentieren sich die Musiker auf folgenden Fotos.
Letzten Sonntag waren wir im Königlichen Schloss zu einem Konzert geladen. Zu Anlass eines ungarischen Festtages gaben dort ein ungarischer Pianist und eine ungarische Band ihre “landestypische” Musik zum besten. Beide Auftritte waren unglaublich gut. Nach einem schönen Tag in der Altstadt durften wir also einen musikalisch äußerst unterhaltsamen Abend genießen, den wir später bei einem Glas Wein gemütlich ausklingen ließen.
Geiler Rapper, geile Show, geiler Laden! Das lässt sich wahrscheinlich seriöser ausdrücken, musste aber mal gesagt werden. Letzten Sonntag war ich im Club Stodoła bei einem Konzert des Rappers Fisz, der dort mit seiner wirklich hörenswerten Band einen glanzvollen Auftritt hinlegte. Rap mit intellektuell anspruchsvollen Texten, reichlich musikalischen Jazzelelementen, sowie satten Beats und angenehm entspanntem Flow. Nicht oft kriegt man heute noch eine solch hervorragende HipHop Show geliefert. Jedem zu empfehlen, der sich nach alten Zeiten sehnt. Auch der Club Stodola hat mich angenehm überrascht. Alternativ und gleichzeitig technisch auf dem höchsten Stand zieht er ein cooles Publikum zwischen 20 und 40 an. Die Atmosphäre ist gut – es wird getrunken aber nicht gesoffen – die Leute haben Spaß und genießen die Musik. Jeder möchte einfach nur einen schönen Abend verbringen. Und das wurde jedem beim Fisz-Konzert ermöglicht.
In Zusammenarbeit mit dem Ritter Butzke und dem Club 1500m² veranstaltete die Deutsche Botschaft am 3.März eine polnisch-deutsche Party. DJs aus Berlin waren angereist, um in einer der coolsten Lokalitäten Warschaus, für ein gut gelauntes, bunt durchmischtes Publikum aufzulegen. Von jungen polnischen Schauspielern bis zu hohen deutschen Diplomaten war Alles dabei. Die Stimmung war unglaublich gut – genau wie die Musik. Der Abend und die Nacht waren somit ein voller Erfolg. Bis 8 Uhr morgens wurde aufgelegt und getanzt. 10 Kilo Konfetti und eine super Lightshow rundeten das ganze Spektakel glanzvoll ab.
Die Künstler des Abends
Aroma (Ostgut/Aromamusic)
Kadebostan (Freude am Tanzen) – LIVE
Sebo (URSL/BAchstelzen)
David Dorad (Bar25)
Pol On (Pets)
bshosa & EasyAudio (detroitZDRoJ)
Mario Aureo (Sportclub/Einmaleins)
Dürerstuben (Mutual) – LIVE
Sven Dohse (Bar 25)
Red Robin (Watergate/Trapez)
Warsaw Calling (1500m2)
Ebenso musikalisch wie humorvoll begann das Jahr 2012 auf der Bühne des Wiener Konzerthauses. Der Auftritt von Igudesman & Joo war wie immer ein voller Erfolg und wurde vom Publikum mit fröhlichem Lachen und Standing Ovation belohnt. Sir Roger Moore hielt eine Rede, zu Ehren des 50. Jubiläums von UNICEF Österreich und stellte darüber hinaus sein humoristisches Können unter Beweis. Beachtlich war außerdem die tiefe, starke und schöne Stimme, mit welcher der ehemalige James Bond Darsteller das Publikum, im Rahmen von zwei Liedern, überraschte. Grandiose Musiker wie Julian Rachlin (Violine), Thomas Gansch (Trompete) und Georg Breinschmid (Bass), sorgten für ein sehr hohes musikalisches Niveau und bewiesen außerdem ihr komisches Talent. Eines der absoluten Highlights des Abends war sicherlich der Weltrekord mit den “most dancing violinists”. Geiger aus aller Welt waren angereist, um Igudesman & Joo, bzw. UNICEF, mithilfe der Aktion zu unterstützen. Nachdem dieser Part der Show gemeistert war, wurde ein Stück gespielt, das sich Sir Roger Moore persönlich gewünscht hatte: “Auld Lang Syne”. Damit verabschiedeten wir gemeinsam das Jahr 2011 und schickten die Zuschauer mit den Worten “Wir sehen uns hier im nächsten Jahr” in die Pause.
Gerade komme ich vom wöchentlichen Think Tank Meeting des IPEM (Institute for Psychoacoustics and Electronic Music). Die heutige Sitzung war besonders spannend, weil es um die Vorbereitungen zur EBRAMUS summer school ging. Eine Forschungsreihe die sich mit der Verbindung von behaviouralen, neurophysiologischen und neuropsychologischen Methoden beschäftig. Typisch für die Systematische Musikwissenschaft, werden Neurowissenschaften, Geisteswissenschaften und neue Technologien auf moderner Ebene miteinander vereint. Im Speziellen wird im Rahmen des Projektes die Anwendbarkeit musikwissenschaftlicher Forschung auf den Bereich der zweckmäßigen Therapie getestet. Dahinter steht die Frage danach, ob die von uns entwickelten Programme als Rehabilitationsmethode dienen können.
Nachdem ich eben noch durch den Regen zurück zum Studentenwohnheim gefahren bin, erhole ich mich jetzt erst einmal bei einer Tasse Tee. In ungefähr einer Stunde muss ich frisch und aufgewärmt bei der Generalprobe im Bijloke erscheinen. Schließlich findet heute das lang ersehnte Konzert mit Jolente De Maeyer statt. Ich freue mich darauf. Einen Bericht und/oder Fotos werde ich danach gerne veröffentlichen. Bis dahin vorerst dieses schöne Bild von Jolente.