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Philharmoniker Hamburg – Bildende Kunst

Letztens stellte ich die Plakatreihe “Sinne flutend” vor. Dem folgen nun weitere schöne Bilder von den Philharmonikern Hamburg. Weniger sinnlich aber dafür umso dynamischer präsentieren sich die Musiker auf folgenden Fotos.

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Der reine Tor zur Welt – Parsifal in Hamburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Parsifal Inszenierung in Hamburg ist einfach fantastisch. Man kann wahrlich behaupten, dass der Regisseur Robert Wilson dem Meisterwerk Wagners in jeder Hinsicht gerecht geworden ist.

Hervorragende Stimmen, ein magisches Bühnenbild, fesselnde Bewegungen und eine ungeheure Spannung machten den Opernabend für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wirklich, ein geniales Stück!

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Philharmoniker Hamburg – Sinne flutend!

Unglaublich stilvoll ist die Werbekampagne der Philharmoniker Hamburg “Sinne flutend”. Einige Bilder dazu möchte ich im Folgenden gerne mit den Lesern von Taktgefühle teilen. Idee und Umsetzung sind einfach fantastisch!

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Premiere: Ariadne auf Naxos in Hamburg

Einen wunderschönen Abend durfte ich am Sonntag in der Staatsoper erleben. Dort feierte Christian Stückls Neuinszenierung von “Ariadne auf Naxos” Premiere. Nachdem mir bereits zuvor im Rahmen der Proben erste Einblicke gewährt wurden, hatte sich nun das Hamburger Publikum versammelt, um der wunderbaren Musik von Strauss zu lauschen. Die Sänger waren großartig – insbesondere der Komponist, gesungen von Cristina Damian. Außerdem brillierten an diesem Abend Anne Schwanewilms als Ariadne, Johan Botha als Tenor und Hayoung Lee als verführerische Zerbinetta.

Foto: Monika Ritterhaus

Hier außerdem der Bericht des Hamburg Journals.

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Il Baribiere di Siviglia – in Hamburg

Vor vielen Jahren habe ich den “Il Barbiere di Siviglia” im Orchester begleitet. Spätestens seit diesem Zeitpunkt liebe ich Rossinis Meisterwerk. Die Oper ist äußerst unterhaltsam, überdurchschnittlich komisch und gleichzeitig wunderschön.

Eine ganz hervorragende Inszenierung derselben durfte ich neulich an der Hamburgischen Staatsoper erleben. Dabei war ich von Kostüm, Kulisse, Orchester und den Sängern gleichermaßen begeistert. Mit Tränen der Belustigung und des Schwermuts, die mir die Blödeleien des Figaro oder die traumhaft schönen Arien des Grafen Almaviva in die Augen trieben, verbrachte ich einen besipielhaften gelungenen Opernabend. Ich kann mich nur bedanken…

Insbesonder bei Lawrence Brownlee, der den Conte d’Almaviva sang, bei der reizenden Tara Erraught als Rosina und bei einem hervorragenden Figaro – Rodion Pogossov. Außerdem bei Renato Girolami (Don Bartolo), Tigran Martirossian (Basilio), Thomas Florio (Fiorillo) und Katja Pieweck (Berta).

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Don Giovanni in Hamburg

Mozarts “Don Giovanni” gehört ohne Frage zu meinen Lieblingsopern. Besonders gefällt mir die Inszenierung mit Rodney Gilfry in der Titelrolle, László Polgár als Leporello und der hervorragenden Cecilia Bartoli in der Rolle der erzürnten Donna Elvira.

In Hamburg brachte die Erfolgsautorin Doris Dörrie das beliebte Meisterwerk auf die Bühne. Anders als ihr “Così fan tutte” unter Barenboim in Berlin ist die Hamburger Inzenierung unter der musikalischen Leitung von Simone Young äußerst umstritten. Dabei sei gesagt, dass Frau Dörrie bereits zuvor für ihren “Rigoletto” an der Bayerischen Staatsoper schwere Kritik einstecken musste. So kürte die Zeitschrift “Operwelt” die damalige Veranstaltung sogar zum “Ärgernis des Jahres”. Daran gemessen fielen die Kritiken für die Aufführungen an der Dammtorstraße noch recht harmlos aus.

Mir persönlich gefiel das bunte Spektakel ganz gut. In Anlehnung an das mexikanische Totenfest „Día de la Muerte“ verbildlichte Dörrie die ständige Todesangst Don Giovannis mit knalligen Farben und Kronleuchtern aus Knochen und Totenköpfen.

Für alle, die das Stück nicht kennen folgen hier ein paar Worte der Hamburger Opernintendantin Simone Young zum Inhalt:

“Beim Titelhelden handelt es sich um einen Mann, dem keine Frau widerstehen kann. Mit seinem Charakter verbinden sich Sinnlichkeit, Glanz und Tem­po. Sein enormer Mut, seine Abenteuerlust sind imponierend, und er nimmt es am Ende sogar mit dem Tod auf. Diese Geschichte verbindet Mozart mit einer Musik, die man im besten Sinn des Wortes als traumhaft schön bezeichnen kann, wobei es ihm gelingt, auch noch so manchen Ohrwurm in der Partitur zu verankern. [...] Man könnte sagen, dass Drama und Musik sich gegenseitig beflügeln und vorantreiben. Ich kann mir diese Geschichte ohne Mozarts Musik schwer vorstellen. Ich mag die Bezeichnung Dramma giocoso (heiteres Drama), weil dies schon in sich einen Widerspruch trägt. Die Musik verweigert eine klare Festlegung zum Lust- oder Trauerspiel. Elemente der Seria und Buf­fa sind gleichermaßen in »Don Giovanni« enthalten, und zwar nicht abwechselnd, sondern gleichzeitig einander be­dingend und durchdringend. Vor allem die Figuren enthalten das Paradoxe, das wir in der Musik finden: Donna Anna ist eine sehr rätselhafte Figur, auf der einen Seite so leidenschaftlich, auf der anderen Seite so klassisch und kühl; Donna Elvira ist auf der einen Seite rä­chen­der Engel, auf der anderen Seite die echte Liebende in dem Stück. Zerlina ist teils unschuldiges Mädchen, teils raffinierte junge Frau und singt zusammen mit Don Giovanni eines der sinnlichsten Duette der gesamten Opernliteratur.”
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Manon Lescaut ist so schön…

…und dafür ist Gesine Völlm verantwortlich. Mit ihren liebevoll gestalteten Kostümen macht sie den italienischen Opernabend zum reinsten Augenschmaus. Nicht nur die Titelheldin entzückt in knallroten Kleidern aus Samt und Seide. Auch die anderen Figuren begeistern den Zuschauer in schwarz-weißen Traumwelt-Kostümen.

“Manon Lescaut ist so schön!” findet auch der ihr verfallene Des Grieux, dessen Liebesobsession der Regisseur Philipp Himmelmann bei seiner Inszenierung in den Mittelpunkt rückt: Für ihn ist die eigentliche Hauptfigur nicht die erst naive und später berechnende Schönheit Manon, das Luxusweib, das ihre Verehrer in den Abgrund reißt, sondern Des Grieux – der nachdenkliche Adlige, den das Aufeinandertreffen mit der angehenden Klosterschülerin völlig aus der bisher stest gewahrten Fassung bringt.

In meinen Augen ist die weibliche Hauptfigur zwar interessanter als der Held, doch weiß ich die mutige Entscheidung für eine alternative Sichtweise durchaus zu würdigen. Sicherlich wird sich der ein oder andere unglücklich Verliebte in dieser neuartigen Interpretation des alten Werkes wiederfinden.

Als dritte Oper, nach “Le Villi” und “Edgar”, schrieb Giacomo Puccini »Manon Lescaut« Mit ihr feierte er seinen ersten großen Erfolg. Das Libretto, an dem neben dem Komponisten und seinem Verleger Giulio Ricordi sechs Librettisten beteiligt waren, basiert auf dem Roman des Abbé Prévost aus dem Jahre 1731. im Jahre 1893 wurde das Werk zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt. Auch damals schon an der Hamburgischen Staatsoper.

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Praktikum an der Hamburgischen Staatsoper

Nachdem ich am 1. April aus Warschau über Berlin zurück nach Hamburg gekommen war, begann ich bereits am nächsten Morgen das neue Praktikum. Nach einer lehrreichen Zeit an der Deutschen Botschaft in Warschau diesmal in der Pressestelle der Hamburgischen Staatsoper.

 

Mittlerweile habe ich fast drei Wochen dort verbracht und mich dementsprechend eingelebt. Die Arbeit ist interessant, die Oper faszinierend und meine KollegInnen einfach wunderbar. Nachdem ich in den letzten Jahren recht wenig Zeit in Hamburg verbringen konnte, weiß ich es umso mehr zu schätzen mich nun täglich in einem Hamburger Wahrzeichen aufhalten zu können. Als überzeugte Lokalpatriotin bestärkt mich das in meiner Liebe zur schönsten Stadt der Welt. Doch sicherlich gibt es neben der guten Atmosphäre im Büro und dem entzückenden Blick auf das glitzernde Wasser der Binnenalster auch noch andere Vorteile, die mein neuer Arbeitsplatz mit sich bringt. So zum Beispiel die regelmäßigen Opernbesuche. Bisher konnte ich mir Puccinis “Manon Lescaut”, Mozarts “Don Giovanni” und Rossinis “Il Barbiere di Seviglia” anhören. Letzteres gefiel mir am besten. Aber dazu mehr an anderer Stelle. Ich werde versuchen in den nächsten Wochen über meine Arbeit zu berichten. Bisher bin ich von den ersten Einblicken hinter die Kulissen des heimatlichen Kulturbetriebes äußerst angetan.

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Nikolaus und Nikolaus Harnoncourt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: merkur-online.de

Heute hat der berühmte, 1929 in Berlin geborene Nikolaus Harnoncourt sowohl Namenstag als auch Geburtstag. Der österreichische Dirigent, Cellist und Musikschriftsteller spielte einige Zeit bei den Wiener Sinfonikern, bevor er anfing zu dirigieren, zu lehren und zu schreiben. Sein erfolgreichstes Buch trägt den Titel “Musik als Klangrede: Wege zu einem neuen Musikverständnis. Essays un Vorträge“. Harnoncourt wird als einer der “wichtigsten Protagonisten der historischen Aufführungspraxis” (merkur-online.de) und einer der “wenigen wirklichen Weltstars unter den Dirigenten” (harnoncourt.info) bezeichnet. “Mit Auftritten wie beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker erreicht er ein Millionenpublikum – mit der gleichen Leidenschaft und dem flammenden Ernst, mit denen er überall auf der Welt konsequent vor allem eines ist: ein wahrer Diener der Kunst.”

Es folgt eine von Harnoncourt dirigierte Version der Moldau von Bedřich Smetana.

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