Getaggt mit Film

Filmtipp: Wir sagen Du! Schatz.

Eine wunderbare deutsche Komödie kreierte Marc Meyer 2007 mit “Wir sagen Du! Schatz.” Während die meisten Leute nur darüber mutmaßen was alles schief läuft, nimmt die Hauptperson dieses Films die Fäden selbst in die Hand. Höchst fragwürdig und dennoch liebevoll versucht er die Welt auf seine ganz eigene Art und Weise zu verbessern. Dem Zuschauer wird vor Augen geführt, wie sich das Nachvollziehbare hinter dem Verrückten verbergen kann. Gleichzeitig wird das Absurde hinter dem scheinbar Normalen offenbart. Die Musik ist von Christian Biegai.

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Fantasia

Nachdem ich, in Form der Stücke des Vince Guaraldi Trios zu Peanuts Comics, ein Bespiel für die Verbindung von “Zeichentrick und Jazz” gegeben habe, folgt nun das ultimative Zusammenspiel von “Zeichentrick und Klassik”: Fantasia!

Im Jahr 1940 entstand Fantasia als eine der ersten Disneyproduktionen überhaupt. Der Soundtrack des Film bestand aus klassischer Musik, die vom Philadelphia Orchestra, unter der Führung des Dirigenten Leopold Stokowski (siehe Foto), eingespielt wurde.

Genau genommen dient bei Fantasia jedoch nicht die Musik dem Bild, sondern vielmehr das Bild der Musik. Der Film begleitet die eigentliche Musik mit Bildern, die alternativ zur Gedankenwelt des Hörers, eine mögliche Musikrezeption darstellen. Selbstverständlich wird damit eine spezifische Sichtweise und gelegentlich auch ein völlig neuartiges Verständnis der Werke präsentiert. Somit wird Fantasia zu einem völlig neuen, eigenständigen Kunstwerk.

Es folgt Disneys Interpretation des Zauberlehrlings von Paul Dukas, nach einem Gedicht von Goethe. In der Hauptrolle natürlich Mickey Mouse.

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Star Wars und Cello Spiel!

…oder “Star Spiel” und “Cello Wars”. Als großer Fan von sowohl Star Wars als auch Cello-Klängen, soll dieses bei Daniela entdeckte Video von den “Piano Guys” auf “taktgefuehle” nicht fehlen. Beeindruckend und äußerst amüsant!

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Peanuts und Musik #1

Bild: Charles M. Schulz

The Peanuts ist ohne Frage, die mit Abstand beste Comicserie, die mir je unter die Augen kam. Darüber hinaus existiert eine ebenbürtige “Literaturverfilmung” derselben, sowie ein großartiger “Soundtrack”, der das Leben der “Li’l Folks” (kleinen Leute) untermalt. Im Film vereinen sich die Fähigkeiten des humorvollen Philosophen und Autors Charles M. Schulz mit denen des kreativen Komponisten und Musikers Vince Guaraldi. Heraus kommt ein ebenso nachdenkliches wie gefühlvolles Gesamtkunstwerk. Es folgt ein erster Eindruck der Musik.

Die bisherigen Artikel der Reihe “Peanuts und Musik”:

Peanuts und Musik #2

Peanuts und Musik #3

Peanuts und Musik #4

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Yann Tiersen – Fabelhafter als die Welt der Amélie

Yann Pierre Tiersen wurde 1970 in Brest, einem Staedtchen in der Bretagne geboren und wuchs in Rennes auf. Mit vier Jahren begann er Klavier zu spielen, mit sechs Jahren kam die Geige als zweites Instrument hinzu. Bis zu seinem dreizehnten Lebensjahr, indem er seine Geige zerschmetterte, sich eine Gitarre kaufte und eine Rockband gruendete, bekam er Musikunterricht in Rennes, Nantes und Boulogne. Nachdem sich seine Band einige Jahre spaeter aufloeste und er begann wieder im Alleingang Musik zu machen, versoehnte er sich trotz seines mittlerweile eher experimentell ausgerichteten Stils, mit seiner klassischen Vergangenheit. So heisst es auf seiner Homepage: “One day I thought, instead of spending days on research and listening to tons of records to find the nearest sound of what I have in mind, why don’t I fix this fucking violin and use it?” Sein dreiundzwanzigstes Lebensjahr verbrachte er schliesslich  damit, alleine in seinem Appartement Lieder mit Gitarre, Geige und Akkordeon einzuspielen, die fernab eines klassischen Konzeptes, in Form seiner ersten Alben “La Valse Des Monstres” (1995) und “Rue Des Cascades” (1996), den Grundstein seiner anarchischen Laufbahn als Intuitionsmusiker bilden sollten. “Let’s live in an enormous world of sound we can use randomly, with no rules at all,” sagt er selbst zur Erlaeuterung seiner kuenstlerischen Vision. “Let’s play with sound, forget all knowledge and instrumental skills, and just use instinct – the same way punk did.” Die ersten Alben  Tiersens bildeten einige Jahre spaeter die materielle Grundlage fuer seinen sehr erfolgreichen und allseits geliebten Soundtrack fuer den Film “Die fabelhafte Welt der Amélie” (2001). Man sollte den genialen Musiker jedoch nicht auf diesen einen, herausragenden “kommerziellen Erfolg” reduzieren. Sein Gesamtwerk, seine Visionen und seine Auftritte sind meines Erachtens noch viel erstaunlicher. Er veroeffentlichte 12 weitere Alben sowie den Soundtrack zum deutschen Film “Good Bye Lenin!”.

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After “Two days in Paris“

Ein gekonntes “Friends & Family Projekt” gelang der bezaubernden Julie Delpy mit der herrlich realistischen, obwohl stellenweise absurden Komödie über ein modernes Paar auf der Durchreise in Paris. Die Charaktere sind liebevoll und nachvollziehbar gezeichnet, die Story unterhaltsam und natürlich gestaltet. Man spürt geradezu, wie die Autorin ihr Weltbild in Form ihres Werkes nach außen kehrt und verarbeitet. Der Qualität des Filmes nur zuträglich ist der Fakt, dass Julie Delpy neben dem Auftritt in einer der Hauptrollen auch für Musik, Regie, Drehbuch, Produktion und Schnitt verantwortlich war.

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