Getaggt mit GUSO

Think Tank & Konzert mit Jolente De Maeyer

Gerade komme ich vom wöchentlichen Think Tank Meeting des IPEM (Institute for Psychoacoustics and Electronic Music). Die heutige Sitzung war besonders spannend, weil es um die Vorbereitungen zur EBRAMUS summer school ging. Eine Forschungsreihe die sich mit der Verbindung von behaviouralen, neurophysiologischen und neuropsychologischen Methoden beschäftig. Typisch für die Systematische Musikwissenschaft, werden Neurowissenschaften, Geisteswissenschaften und neue Technologien auf moderner Ebene miteinander vereint. Im Speziellen wird im Rahmen des Projektes die Anwendbarkeit musikwissenschaftlicher Forschung auf den Bereich der zweckmäßigen Therapie getestet. Dahinter steht die Frage danach, ob die von uns entwickelten Programme als Rehabilitationsmethode dienen können.

Nachdem ich eben noch durch den Regen zurück zum Studentenwohnheim gefahren bin, erhole ich mich jetzt erst einmal bei einer Tasse Tee. In ungefähr einer Stunde muss ich frisch und aufgewärmt bei der Generalprobe im Bijloke erscheinen. Schließlich findet heute das lang ersehnte Konzert mit Jolente De Maeyer statt. Ich freue mich darauf. Einen Bericht und/oder Fotos werde ich danach gerne veröffentlichen. Bis dahin vorerst dieses schöne Bild von Jolente.

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Interview mit Jolente De Maeyer

Der letzte Ton des „Allegro ma non troppo“, aus Beethovens Violinkonzert, erklingt. Die Musiker des „Ghent University Symphony Orchestras“ applaudieren der Solistin. Während die Bläser in die Hände klatschen, schlagen die Streicher ihre hölzernen Bögen gegen die Notenständer, um damit einen metallischen Klangteppich zu erzeugen – den Musikerapplaus. Der Dirigent bedankt sich und sagt an, dass nach der Pause Mittel- und Schlusssatz geprobt werden. Ich verlasse gemeinsam mit Jolente de Maeyer, der erfolgreichen belgischen Geigerin, den Probenraum, um ihr nebenan, im Rahmen eines Interviews, einige Fragen zu stellen.

Im Jahre 1805 bittet der bekannte Geiger Franz-Joseph Clement, Ludwig van Beethoven darum, ein Konzert für Violine und Orchester zu schreiben. Das Werk das daraufhin, in einem für Beethoven untypisch kurzen Zeitraum von wenigen Wochen, entsteht, soll sein einziges Solokonzert, das nicht für Klavier komponiert ist, bleiben. Während bei der Premiere der solistische Part des außerordentlich beliebten , wie damals die Wiener Theaterzeitung schreibt „vortrefflichen Violinspielers“ Clement als „originell und mannigfaltig“ wahrgenommen und mit „ausnehmendem Beifall“ belohnt wird, kritisieren die meisten Rezensionen „zerissene Zusammenhänge“ und ermüdende „unendliche Wiederholungen einiger gemeiner Stellen“ im Orchesterpart. Obwohl dem Stück stets „manche Schönheit“ zugestanden wird, ist es anfangs, insbesondere im Vergleich zu anderen Werken Beethovens, ein eher bescheidener Erfolg.

Rückblickend betrachtet, mag die teilweise negative Rezeption des Stückes vor allem daher gerührt haben, dass die Noten des „auf die letzte Minute“ vollendeten Konzertes, den Musikern erst zwei Tage vor der Erstaufführung ausgehändigt wurden. Dementsprechend kurz war die Probenphase und dementsprechend unausgereift das Ergebnis. In späteren Konzerten, mit besser vorbereiteten Musikern, erfreute sich das Stück zunehmender Beliebtheit. Die in der „etwas missglückten“ Premiere als „ermüdende Wiederholungen“ wahrgenommenen Stellen, entpuppten sich letztendlich als überaus geistreiche Variationen eines durchweg brillianten Themas. Sowohl die überdurchsnittliche Länge, sowie die ungewohnte Ideenfülle des Stückes, sprengten den konventionellen Rahmen der damaligen Zeit und bildeten somit den Anfang einer sukzessiven Revolution des Solokonzertes.

Auch Jolente de Maeyer sagt, dass es faszinierend sei, wie ein einziges musikalisches Motiv ein ganzes Konzert formen kann. Sie ist vom Stück und dessen Konstruktion begeistert und zählt das Violinkonzert „definitiv“ zu einem ihrer absoluten Lieblingswerke. Doch welche Bedeutung haben solche, zweihundert Jahre alten Stücke noch für unsere heutige Gesellschaft? Haben wir es hier nicht vielmehr mit Musik der Vergangenheit, mit historischem Kompositionsballast zu tun? Inwiefern ist Klassische Musik noch „up to date“, inwiefern hat sie in unserem modernen Leben noch eine Existenzberechtigung?

Ohne zu zögern antwortet die ansonsten eher zurückhaltende Jolente leidenschaftlich und geradezu angriffslustig: „Klassische Musik ist zeitlos! Außerdem hat sie sich über die Jahrhunderte bewährt.“ Es werde immer junge Menschen geben, die beginnen klassische Musik zu hören und zu spielen. Sie ist davon überzeugt, dass der „am längsten überlebende Musikstil“ von seinen passionierten Fürsprechern auch weiterhin am Leben gehalten wird.

Jolente selbst, spielt bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Geige. Nachdem ihre Geschwister begonnen hatten sich in unterschiedlicher Form musikalisch zu betätigen, bekam auch sie, als jüngstes Kind der Familie, Lust darauf ein Instrument zu spielen. Wie eine ihrer älteren Schwestern, entschied sich auch Jolente für die Violine. Darauf folgte schon bald das Klavier als Zweitinstrument. Sich spielerisch an einem Instrument zu versuchen ist eine Sache. Doch wie begeistert man ein junges Mädchen für klassische Musik im Allgemeinen? Dazu erzählt Jolente von ihrer Familie: „Obwohl meine Eltern keine Musiker sind, waren sie stets sehr empfänglich für unsere Interessen. Als sie meine musikalische Neugierde bemerkten, begannen sie diese auf eine ungezwungene und liebevolle Art zu fördern.“ Gemeinsam mit der kleinen Jolente besuchten sie Konzerte von großen, teilweise sehr bekannten Geigern wie Anne Sophie Mutter oder Nigel Kennedy, sodass diese schon früh zu Idolen ihrer Kindheit wurden.

Bereits im Alter von nur sechs Jahren gewann sie ihren ersten Wettbewerb und wurde somit 1990 die bislang jüngste Gewinnerin des flämischen „Jong Tenuto“ Preises. Es folgte ein erster Preis beim „Charles de Bériot Wettbewerb“ in Brüssel. Sie war außerdem Preisträgerin bei mehreren internationalen Wettbewerben, wie dem „Cardona International Wettbewerb“ in Portugal, dem „International Violin Wettbewerb Liana Issakadze“ in Russland (2004), sowie dem „British International Violin Wettbewerb“ in London (2005). 2009 wurde sie dann sogar Semi-Finalistin beim Queen Elisabeth Musikwettbewerb.

Geige zu spielen, muss nicht unbedingt bedeuten, sich für Musik im Allgemeinen zu interessieren. Es gibt Menschen die ihre Instrumente wie ein Werkzeug beherrschen, sich darüber hinaus jedoch recht wenig für das grundlegende Wesen der Musik interessieren. Sie lieben nicht die Klänge und künstlerischen Hintergründe, sondern vielmehr die reine Technik der Klangerzeugung. Jolente gehört nicht zu ihnen. Sie ist eine Vollblutmusikerin und das hört man auch. Sowohl in ihrer Art von Musik zu sprechen, als auch in der warmen gefühlvollen Weise ihres Spiels.

Die Frage nach ihrem ersten wirklich bewussten Eintauchen in die Welt der klasssichen Musik beantwortet sie mit der Aufnahme an der renommierten „Yehudi Menuhin School“ in England. Sie ist zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 14 Jahre alt und von einen Tag auf den anderen täglich von Musik und anderen talentierten Musikern umgeben. „Für mich öffnete sich damals eine neue Welt“ sagt sie heute. „Mein Horizont und insbesondere meine Sichtweise auf klassische Musik wurde von Tag zu Tag immer umfassender.“ Später studierte sie außerdem am „Royal College of Music“ in London, sowie an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“ in Berlin. 2008 wird sie am „Queen Elizabeth College of Music“ aufgenommen, um ihr Spielen in der Klasse von Augustin Dumay zu perfektionieren.

Die schöne Geigerin hat bereits in Frankreich, Russland, Portugal, Kroatien, Deutschland, den Niederlanden, Spanien, der Schweiz und England konzertiert und als Solistin mit Orchestern wie dem „St. Petersburg State Academic Symphony Orchestra“ oder der “Flämischen Philharmonie” gespielt. Sie ist Teil des Ensembles „Frescamente“ und gründete 2007 ein Duo mit dem Pianisten Nicholas Kende. Als ich sie frage, was sie als den Grund für das mangelnde Interesse der jungen Generation an klassischer Musik sieht, reagiert sie ratlos. „Ich glaube, dass klassische Musik einem alles bieten kann, was andere populärere Musik einem bietet. Meistens sogar noch mehr.“ Man könne sowohl beim Spielen als auch beim Hören seine eigenen Erfahrungen mit einfließen lassen und schließlich durch die Rezeption Wohlbefinden und Frieden finden. Nur fordere klassische Musik das Individuum eben dazu auf, sich ein wenig mehr einzubringen. „Aber dafür haben die meisten Leute wohl keine Zeit mehr.“ Man müsse verhältnismäßig mehr Konzentration und Engagement aufbringen, um die Musik zu verstehen und für sich nutzen zu können. Nicht alles sei so direkt wie Pop-Musik, die immer „in ya face“ erzählt, was sie meint. Und das sei auch gut so. Denn während ein Popsong vielleicht kleine Momentgefühle beschreibt, könne eine Sinfonie eine ganze Welt von Gefühlen und Klängen ausdrücken.

Klassische Musik ist einfach groß in ihrem Anspruch, Umfang und Wirkungsvermögen. So auch das Violinkonzert von Beethoven, das am 16.12.2012 von Jolente de Maeyer und dem Gent University Symphony Orchester im Bijloke in Gent gespielt wird. Ich frage, ob es noch etwas gibt, das sie den Besuchern des Konzertes mit auf den Weg geben möchte. „Nein“ sagt sie überzeugt und bescheiden: „Beethoven spricht für sich selbst!“

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Probe mit Lorenzo Gatto

Heute probt das Ghent University Symphony Orchestra (GUSO) zum ersten Mal mit dem belgischen Geiger Lorenzo Gatto. Ich freue mich schon sehr auf seine Interpretation des Beethoven Violinkonzerts.

Foto: JN Doumont

Nicht nur die Medien beschreiben ihn als „kreativen Künstler“, „libertären Geiger“ oder „leidenschaftlichen Virtuosen“. Ohne Frage handelt es sich bei Lorenzo Gatto um einen jungen, sehr talentierten, engagierten und äußerst sympathischen Geiger. 2009 wurde er durch den Gewinn des 2. Preises und Publikumspreises beim renommierten „Queen Elizabeth Wettbewerb internationaler Musik“ von Kritikern und der Öffentlichkeit als wahre Offenbarung gefeiert. Er hatte sein Talent jedoch bereits davor des Öfteren unter Beweis gestellt. So gewann er zum Beispiel mit nur 18 Jahren den 1. Preis und Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb RNCM in Manchester, und im Alter von nur 16 Jahren den 1. Preis beim Internationalen Andrea Postacchini Wettbewerb in Italien. Seit seinem zwölften Lebensjahr wurde Lorenzo dazu eingeladen auf bekannten Festivals und in berühmten Konzerthäusern in ganz Europa zu spielen. So zum Beispiel im „Palais des Beaux-Arts“ (Bozar) oder dem „Flagey“ in Brüssel, in der Philharmonie in Luxemburg, den „Cortot Rooms“ in Paris, dem „Seoul Arts Center“ oder der Bridgewater Hall in Manchester. Er spielte mit dem „BBC Philharmonic Orchestra“, dem „Belgian National Orchestra“, dem „Royal Flemish Philharmonic Orchestra“, dem „Philharmonic Orchestra of Luxemburg“, sowie dem „Royal Chamber Orchestra of Wallonia“.

1986 wurde Lorenzo Gatto in Brüssel geboren. Als er fünf Jahre alt war, begann er Geige zu spielen. Bereits im Alter von 12 Jahren kam er in die Klasse von Véronique Bogaerts am „Royal Conservatory of Music“, an dem er dann mit 17 seine Diplomprüfung mit Auszeichnung bestand. Danach perfektionierte er sein Spiel bei Herman Krebbers in Holland, bei Boris Kuschnir in Österreich und bei Augustin Dumay am „Queen Elisabeth College of Music“.

Gerade als „Rising Star 2010-2011“ ausgezeichnet, wird Lorenzo Gatto nun bald auf den wichtigsten Bühnen Europas auftreten. So zum Beispiel in der „Birmingham Symphony Hall“, der „Cité de la Musique“ in Paris, dem „Wiener Musikverein“, dem „Amsterdam Concertgebouw“ und in weiteren Konzerthäusern in Barcelona, Baden Baden, Hamburg, Köln, Luxemburg und Athen. Außerdem natürlich am 10.12.2011 mit dem „Ghent University Symphony Orchestra“ im Kursaal Oostend in Belgien.

Als engagierter Musiker ist Lorenzo außerdem einer der Mitbegründer des 2007 gegründeten „Cl4ssiK“ Verbandes. Dabei handelt es sich um einen Verein, der sich das Ziel gesetzt hat junge Leute für klassische Musik zu begeistern. Insbesondere darüber werde ich heute Abend versuchen mehr zu erfahren. Vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit für ein kleines Gespräch mit Lorenzo.

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Probe mit Jolente De Maeyer

Heute um 19:30 findet unsere erste Orchesterprobe mit Jolente De Mayer statt. Ich freue mich sehr darauf, diese schöne, junge Geigerin live Beethoven spielen zu hören und darüber hinaus persönlich kennen zu lernen.

Die 1984 in Brüssel geborene Jolente, begann mit vier Jahren Geige und Klavier zu spielen. Mit 14 Jahren wurde sie an der “Yehudi Menuhin School” in England aufgenommen. Sie studierte außerdem am “Royal College of Music” in London, sowie an der “Hochschule für Musik Hanns Eisler” in Berlin. 2008 wird sie am “Queen Elizabeth College of Music” aufgenommen, um ihr Spielen in der Klasse von Augustin Dumay zu perfektionieren. Jolente begann im Alter von sechs Jahren an nationalen und internationalen Wettbewerben teilzunehmen. So wurde sie 1990 die bislang jüngste Gewinnerin des flämischen “Jong Tenuto” Preises. Später gewann sie den ersten Preis beim “Charles de Bériot Wettbewerb” in Brüssel. Sie war außerdem Preisträgerin bei mehreren internationalen Wettbewerben, wie dem “Cardona International Wettbewerb” in Portugal, dem “International Violin Wettbewerb Liana Issakadze” in Russland (2004), sowie dem “British International Violin Wettbewerb” in London (2005).

Jolente spielte als Solist mit Orchestern wie dem “Symphonieorchester Yehudi Menuhin”, dem “Flämischen Radio-Orchester”, der “Flämischen Philharmonie”, dem “St. Petersburg State Academic Symphony Orchestra” und dem “Norfolk Symphony Orchestra”. In Belgien hat sie in Konzertsälen wie dem “Bozar”, der “Elizabeth Hall”, oder dem “Roma” konzertiert. Neben Auftritten auf nationalen Festivals, wie dem “Festival von Flandern”, hatte sie viele internationale Auftritte. So zum Beispiel in Frankreich, Russland, Portugal, Kroatien, Deutschland, den Niederlanden, Spanien, der Schweiz und England, wo sie unter anderem in der “Royal Albert Hall”, der “Queen Elizabeth Hall”, den “Fairfield Halls” und der “Wigmore Hall” spielte.

Jolente gründete 2007 ein Duo mit dem Pianisten Nicholas Kende und wurde darüber hinaus Teil des Ensembles “Frescamente”. Zur Fianzierung erhielt sie ein Stipendium von InBev-Baillet Latour.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: peeters-schrijvers.com

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Probe mit Arman Simonian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der gestrigen Probe des Guso (Genth University Symphony Orchestra) spielten wir mit dem hervorragenden armenischen Geiger Arman Simonian. 2002 schloss dieser seine Ausbildung am Tschaikowsky Konservatorium in Moskau erfolgreich ab, um daraufhin das jüngste Mitglied des Nationalen Radio Orchesters, unter Direktion von S. Skripka, zu werden. Simonian spielte als Solist mit dem Moskauer Staatsorchester, Dubna Sinfonieorchester, Zhukowsky Sinfonieorchester, sowie dem Amadeus- und Cantilena Kammerorchester. Er nahm an Musikfestivals in Russland, Korea, Spanien, Zypern und Belgien teil. Nachdem er im Oktober 2002 nach Belgien zog, spielt er heute im Vlaanderen Symphonic Orchestra.

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Probewochenende GUSO

 

 

 

 

 

Die letzten drei Tage war ich mit dem Ghent University Symphony Orchestra (GUSO) auf Probewochenende in Hoge Rielen. Seit 2006 leitet Steven Decraene, ein erfahrener und talentierter Cellist, Komponist und Dirigent die Proben und Konzerte. Seit der Gründung entwickelte sich das Orchester rasant, sodass es jetzt, nur fünf Jahre später bereits auf äußerst erfolgreiche Konzerte mit namhaften Künstlern wie Hans Van Daele, Michail Bezverkhny, Antonio Mazzini, Rafael Leonardo Junchaya, Fabrizio Cassol, Dj Grazzhoppa & Lode Vercamp, sowie Bart Meynckens zurück blicken kann. Der aufstrebende Weltklasse-Geiger Lorenzo Gatto, der im nächsten Konzert des GUSO das Solo im Beethoven Violinkonzert spielen wird, reiht sich somit harmonisch in die junge Erfolgsgeschichte des Orchesters ein. Mit stilistisch abwechslungsreichen und teilweise überraschend experimentellen Konzerten in Belgien, Spanien (Valladolid), England (University of Cambridge) und Deutschland (Berlin) erreicht das Orchester mühelos Besucherzahlen von 1000 Zuhörern. Ein Publikumsmagnet wird sicherlich auch das recht konservative aber zeitlos schöne Programm der nächsten zwei Konzerte. Gespielt werden die Haydnvariationen meines Lieblingshamburgers “Johannes Brahms”, die slawischen Tänze 2, 4 und 8 von Antonin Dvorak und, wie schon erwähnt, das Violinkonzert D-Dur op.61 von Ludwig van Beethoven.

Als ersten klanglichen Eindruck folgt eine Videoaufnahme des Konzerts für Bassklarinette und Orchester “Concerto Silvestre” von R.L. Junchaya, das 2009 vom Ghent University Symphony Orchestra und Marco Antonio Mazzini als Solisten, in Ghent aufgeführt wurde.

Konzerte:
10.Dezember 2011 in Kursaal (Oostende) - Tickets
Solist: Lorenzo Gatto, 2. Preistäger Queen Elizabeth Competition 2009
16. Dezember 2011 in Bijloke (Gent)
Solist: Jolente De Maeyer, Semi-Finalist Queen Elizabeth Competition 2009

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