Getaggt mit Klassik

Fantasia

Nachdem ich, in Form der Stücke des Vince Guaraldi Trios zu Peanuts Comics, ein Bespiel für die Verbindung von “Zeichentrick und Jazz” gegeben habe, folgt nun das ultimative Zusammenspiel von “Zeichentrick und Klassik”: Fantasia!

Im Jahr 1940 entstand Fantasia als eine der ersten Disneyproduktionen überhaupt. Der Soundtrack des Film bestand aus klassischer Musik, die vom Philadelphia Orchestra, unter der Führung des Dirigenten Leopold Stokowski (siehe Foto), eingespielt wurde.

Genau genommen dient bei Fantasia jedoch nicht die Musik dem Bild, sondern vielmehr das Bild der Musik. Der Film begleitet die eigentliche Musik mit Bildern, die alternativ zur Gedankenwelt des Hörers, eine mögliche Musikrezeption darstellen. Selbstverständlich wird damit eine spezifische Sichtweise und gelegentlich auch ein völlig neuartiges Verständnis der Werke präsentiert. Somit wird Fantasia zu einem völlig neuen, eigenständigen Kunstwerk.

Es folgt Disneys Interpretation des Zauberlehrlings von Paul Dukas, nach einem Gedicht von Goethe. In der Hauptrolle natürlich Mickey Mouse.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Breakdance und Bach!

Das perfekte Event für Familien? Als ich von “Flying Bach” hörte, dachte ich, dass mir die Show bestimmt gefallen würde. Denn schließlich mag ich sowohl Bach als auch Breakdance. Die übergeordnete Idee gefällt mir auch weiterhin ganz gut, nur kann mich die Umsetzung leider nicht überzeugen. Schön finde ich den Versuch ein junges Publikum, dass sich bisher vielleicht eher für modernen Tanz als für “alte Komponisten” interessierte, auf diese Weise an Bach heranzuführen. Ebenso können “die Eltern” ihre Vorurteile ablegen und entdecken wie spannend, akrobatisch und beeindruckend Breakdance sein kann. Enttäuschend ist jedoch, wie unangenehm schlecht die Idee präsentiert wird. Der Tanz scheint einfach nicht zur Musik zu passen. Die Qualität des Klanges ist schlecht. Auch die aufwendige Lichtshow kann nicht über die teilweise billigen Synthie-Sounds und das misslungene Bemühen der Verbindung zweier Zeitalter hinwegtäuschen.

Eine Doku über Breakdance und Bach

Getaggt mit , , , , , , , , , , , ,

Macht diese Mozartsonate schlau?

Foto: spiegel.de

Es folgt eine Mozartsonate in D-Dur für zwei Klaviere, gespielt von Greg Anderson und Elizabeth Joy Roe. Wer schon einmal vom “Mozart-Effekt” gehört hat, der mag sich dafür interessieren, dass dieses Stück für das Experiment, das später zur Postulierung des besagten Effektes geführt hat, benutzt wurde. Der Glaube daran, dass “Musik schlau macht”, leitet sich also von diesen ersten Studien und den vermeintlichen Auswirkungen des Hörens dieser Sonate ab.

Mehr dazu hier in einem früheren Artikel.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 388 other followers