Man sucht sich ja manchmal nicht wirklich aus, welche Lieder die Erinnerungen an bestimmte Lebensabschnitte am besten einfangen. Im Falle meines ERASMUS-Aufenthaltes in Belgien ist es “ai se eu te pego” von Michel Teló. (Beinahe) kommentarlos muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich den recht primitiven Song mittlerweile sogar gerne mag, weil er mich an viele tolle Abende hier in Gent erinnert.
Zum ersten Mal wurde ich durch Cristiano Ronaldos Version des Tanzes auf das Lied aufmerksam. Nach einem Tor begann er auf dem Spielfeld zu tanzen. Damit wurde dem Sänger seitens der Fußballgröße ein großer Gefallen getan!
Foto: Erie Times-News ShowCase
Das Flugticket von Hamburg nach Wien ist gebucht. Es folgt die Suche nach einem Hotel. Noten und ein Video mit Tanzanleitung wurden mir bereits, von den Organisatoren des “Igudesman & Joo Silvesterkonzertes”, zugesendet. Das Ziel des Abends: Ein Weltrekord mit 100 tanzenden Geigern, Werbung für 50 Jahre UNICEF Austria und eine Menge Spaß. Schon morgen bekomme ich den endgültigen Vertrag zugesendet.
Im letzten Jahr verbrachte ich einige Tage auf der Durchreise in Dubai. Bei einer schrecklich touristischen Wüstentour wurden in mitten eines Lagers, umgeben von Sanddünen, regionstypische Tänze vorgeführt und landesspezifische Gerichte serviert. Obwohl es an jeder Form der Natürlichkeit und Authentizität mangelte, vermögen es die dabei entstandenen Aufnahmen, einen grundlegenden Einblick in die geschätzte Tradition des arabischen Tanzes zu gewähren.